Artikel-Schlagworte: „BB10“

BYOD-Seminar frisch aufgelegt

Mittwoch, 25. September 2013

Sollen mobile Privatgeräte für Unternehmensanwendungen wie PIM (mit Microsoft Exchange oder Lotus Domino), Intranet- und Dokumentenzugriff einzusetzen sein, kommen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen ins Spiel, die insbesondere auch die IT-Abteilung bei der technischen Umsetzung fordern.

Im Dialog mit dem Datenschutzexperten Dr. Sebastian Kraska stelle ich in einem Seminar für die BeckAkademie verschiedene Lösungsansätze aus Datenschutz- wie Techniksicht vor. Zu den im Detail besprochenen Lösungsansätzen gehören die noch vielfach praktizierte, integrierte Mobilgeräteverwaltung von Exchange/Domino (und dazu empfehlenswerte Ergänzungsmassnahmen), Mobile Device Management mit MobileIron & Co. (inkl. Ausblick auf die neuen Enterprise Möglichkeiten von iOS7) und sichere App Container wie Good for Enterprise, SecurePIM von Virtual Solution und anderen.

Auch für mobile Szenarien, in denen Firmengeräte zur privaten Nutzung freigegeben werden (COPE – Company Owned, Personally Enabled bzw. BYOA – Bring-Your-Own-App), gelten viele der vermittelten Inhalte.

Für Themeninteressierte, die es zum Termin am 1. Oktober in Frankfurt nicht geschafft haben und die nicht bis nächstes Jahr warten wollen, bietet sich evtl. auch ein individueller Inhouse-Workshop an.

Update 4.10.2013:

Herzlichen Dank für das sehr positive Feedback zur Veranstaltung – wir hatten ein volles Haus! Mein besonderes Dankeschön geht an Frau Ewald von der BeckAkademie für die liebevolle Seminarbetreuung. Teilnehmer des Seminars können die Unterlagen – wie angeboten – auch als PDF-Datei bei mir anfordern.

Sicherheitslücke in BlackBerry 10 Balance aufgetaucht

Montag, 4. März 2013

BlackBerry sieht Sicherheit als Kernstück seiner neuen Firmenlösung BlackBerry Enterprise Service 10. Ausgerechnet in dieser Paradedisziplin trat bei unserem aktuellen Produkttest für die Zeitschrift LANline eine erste Lücke zu Tage.

Mit „BlackBerry Balance“ soll das Gespann aus BlackBerry 10 Endgerät und „BlackBerry Device Service“, einer Komponente von BES 10, die sichere Trennung von Arbeitsdaten („Work Space“) und Privatbereich („Personal Space“) gelingen. Dazu gehört insbesondere, dass keine sensiblen Daten aus dem Work Space unkontrolliert das Firmennetz verlassen. Unglücklicherweise wählten die Entwickler die Voreinstellung, dass der Zugriff auf die Cloud-Speicherdienste „Box“ und „Dropbox“ aus beiden Bereichen des Geräts möglich ist.

Diese beiden Apps dürften laut aktiver Policy im Work Space eigentlich nicht auftauchen.

Diese beiden Apps dürften laut aktiver Policy im Work Space eigentlich nicht auftauchen.

„Kein Problem“ denkt sich der BlackBerry-Administrator in sensibleren Firmenumgebungen. Dafür gibt es doch eine zentral Richtlinie „Cloud Storage Access from Work Space = Disallow“, um den Cloud-Zugriff auf Privates zu beschränken. In unserem Praxistest zeigte sich aber leider, dass eine nachträgliche Aktivierung der Richtlinie nicht greift. Diese muss bereits mit der ersten Geräteaktivierung angewendet werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Sicher ist anders. Kein guter Start für eines der beiden frisch gekürten „Merkel-Phones 2.0„, die künftig Geheimnisträger in Ministerien und Bundesbehörden verwenden sollen.

Der Fehler konnte bereits von BlackBerry reproduziert werden und wurde an das Security Team weitergeleitet.

BlackBerry 10 – Back in Business

Freitag, 1. März 2013

Meine letzten zwei Wochen unterwegs verbrachte ich in Begleitung mit dem neuen BlackBerry Z10.

blackberry-z10-weiss

In Kombination mit dem BlackBerry Device Service, einer Komponenten von BES10, schafft die Lösung eine vielversprechende, sichere Trennung zwischen Arbeits- („Work Space“) und Privatwelt („Personal Space“), der „BlackBerry Balance„. Unabhängig von der technischen Basis (zu der es demnächst hier und in der LANline mehr aus meinem Lab zu lesen gibt) will BlackBerry auch monetär seinen Kunden den Aufstieg in die neue Enterprise Welt „10“ schmackhaft machen.

Bestehende CALs zum Vorgänger BES5 lassen sich ohne Zusatzkosten 1:1 umwandeln. Eine zusätzliche Serverlizenz ist nicht mehr erforderlich.

Zumindest bei Vodafone wird für den geschäftlichen BB10-Einsatz kein Zusatztarif mehr Voraussetzung sein. Da sich ein Z10 wie ein BlackBerry PlayBook ohne eingesetzte SIM-Karte via WiFi am BDS aktivieren lässt, ist davon auszugehen, dass dies wohl auch für andere Mobilfunkprovider gelten wird.

Eine begrüßenswerte Entwicklung.

Update 19.3.2013: Der Zugriff vom Z10 auf Intranet-Ressourcen via „BES10″ funktionieren auch mit T-Mobile SIM ohne BlackBerry Option …

BlackBerry Mobile Fusion – Lizensierungsausblick

Mittwoch, 25. April 2012

Anfang April hat RIM die Verfügbarkeit seiner neuen Lösung „BlackBerry Mobile Fusion“ zum vereinheitlichten Mobile Device Management von aktuellen und künftigen BlackBerries, BlackBerry PlayBooks, sowie Endgeräten unter Apple iOS und Google Android angekündigt. In der Pressemitteilung heisst es zum Thema Lizensierung:

„Die BlackBerry Mobile Fusion Software steht zum kostenlosen Download zur Verfügung und wird nach der Anzahl der administrierten Geräte berechnet. Client Access Licenses (CALs) beginnen bei $99  pro Nutzer oder $4 pro Nutzer im Monat (jährlich abgerechnet); Mengenrabatte sind ebenfalls erhältlich.“

Das Thema Software-Lizensierung wird insbesondere auch für aktuelle RIM-Kunden interessant. (mehr …)