Artikel-Schlagworte: „BES“

Praxistest BlackBerry Enterprise Services 10

Freitag, 17. Mai 2013

Das Comeback der schwarzen Beere

Obwohl die Blackberry Enterprise Solution für das Mobile-Device-Management (MDM) und die sichere mobile Unternehmensanbindung als Maß der Dinge gilt, strahlte ihr Stern zuletzt nicht mehr ganz so hell. Mit den ersten Geräten unter Blackberry 10 und dem neuen Blackberry Enterprise Service 10 starten die Kanadier neu durch. Ein geglücktes Comeback?

Weiterlesen auf LANline.de

Sicherheitslücke in BlackBerry 10 Balance aufgetaucht

Montag, 4. März 2013

BlackBerry sieht Sicherheit als Kernstück seiner neuen Firmenlösung BlackBerry Enterprise Service 10. Ausgerechnet in dieser Paradedisziplin trat bei unserem aktuellen Produkttest für die Zeitschrift LANline eine erste Lücke zu Tage.

Mit „BlackBerry Balance“ soll das Gespann aus BlackBerry 10 Endgerät und „BlackBerry Device Service“, einer Komponente von BES 10, die sichere Trennung von Arbeitsdaten („Work Space“) und Privatbereich („Personal Space“) gelingen. Dazu gehört insbesondere, dass keine sensiblen Daten aus dem Work Space unkontrolliert das Firmennetz verlassen. Unglücklicherweise wählten die Entwickler die Voreinstellung, dass der Zugriff auf die Cloud-Speicherdienste „Box“ und „Dropbox“ aus beiden Bereichen des Geräts möglich ist.

Diese beiden Apps dürften laut aktiver Policy im Work Space eigentlich nicht auftauchen.

Diese beiden Apps dürften laut aktiver Policy im Work Space eigentlich nicht auftauchen.

„Kein Problem“ denkt sich der BlackBerry-Administrator in sensibleren Firmenumgebungen. Dafür gibt es doch eine zentral Richtlinie „Cloud Storage Access from Work Space = Disallow“, um den Cloud-Zugriff auf Privates zu beschränken. In unserem Praxistest zeigte sich aber leider, dass eine nachträgliche Aktivierung der Richtlinie nicht greift. Diese muss bereits mit der ersten Geräteaktivierung angewendet werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Sicher ist anders. Kein guter Start für eines der beiden frisch gekürten „Merkel-Phones 2.0„, die künftig Geheimnisträger in Ministerien und Bundesbehörden verwenden sollen.

Der Fehler konnte bereits von BlackBerry reproduziert werden und wurde an das Security Team weitergeleitet.

BlackBerry 10 – Back in Business

Freitag, 1. März 2013

Meine letzten zwei Wochen unterwegs verbrachte ich in Begleitung mit dem neuen BlackBerry Z10.

blackberry-z10-weiss

In Kombination mit dem BlackBerry Device Service, einer Komponenten von BES10, schafft die Lösung eine vielversprechende, sichere Trennung zwischen Arbeits- („Work Space“) und Privatwelt („Personal Space“), der „BlackBerry Balance„. Unabhängig von der technischen Basis (zu der es demnächst hier und in der LANline mehr aus meinem Lab zu lesen gibt) will BlackBerry auch monetär seinen Kunden den Aufstieg in die neue Enterprise Welt „10“ schmackhaft machen.

Bestehende CALs zum Vorgänger BES5 lassen sich ohne Zusatzkosten 1:1 umwandeln. Eine zusätzliche Serverlizenz ist nicht mehr erforderlich.

Zumindest bei Vodafone wird für den geschäftlichen BB10-Einsatz kein Zusatztarif mehr Voraussetzung sein. Da sich ein Z10 wie ein BlackBerry PlayBook ohne eingesetzte SIM-Karte via WiFi am BDS aktivieren lässt, ist davon auszugehen, dass dies wohl auch für andere Mobilfunkprovider gelten wird.

Eine begrüßenswerte Entwicklung.

Update 19.3.2013: Der Zugriff vom Z10 auf Intranet-Ressourcen via „BES10″ funktionieren auch mit T-Mobile SIM ohne BlackBerry Option …

BYOD in der Praxis: Kontrollmöglichkeiten der aktuellen Mobilplattformen im Unternehmenseinsatz

Montag, 2. Juli 2012

Eine „saubere“ Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten ist die zentrale Forderung, die es innerhalb einer BYOD-Strategie zu lösen gilt (siehe hierzu auch Beitrag „BYOD: Datenschutz-Empfehlungen und technische Umsetzungsmöglichkeiten“ beim Institut für IT-Recht). Alle heute verbreiteten und aktiv fortentwickelten Smartphone-Plattformen wie Apple iPhone (iOS), Google Android, RIM BlackBerry und Microsoft Windows Phone bieten zumindest die Möglichkeit, mehrere Mail-Konten „getrennt“ voneinander auf einem Gerät zu verwalten. Ohne weitere Maßnahmen kann allerdings hierbei kaum von einer effektiven, aus Datenschutzsicht unbedenklichen Datentrennung die Rede sein. (mehr …)

Review: Rove Mobile Admin 6.0

Donnerstag, 6. Januar 2011

Der angekündigte Test von Mobile Admin von Rove ist nun online verfügbar:

LANline: RZ-Administration mit dem Smartphone

Was dem limitierten Heftplatz leider zum Opfer fiel, sind Angaben zu den (günstigen) Lizenzkosten:

Die Firma Dymacon in Darmstadt (www.dymacon.de) bietet Mobile Admin als exklusiver Distributor für Deutschland und Schweiz in der getesteten ProPlus Edition ca. 589,- Eur pro benannten Benutzer an (Parallelanmeldungen unter gleichem Benutzernamen sind möglich). Die Zahl der verwalteten Server ist lobenswerterweise also unabhängig vom Lizensierungsmodell. Mit „Basics“ (219,- Eur) und „Professional“ (449,- Eur) existieren zwei weitere Editionen mit reduziertem Funktionsumfang. Alle Preisangaben sind abhängig vom aktuellen Dollarkurs und zzgl. MwSt. Um an der fortlaufenden Weiterentwicklung des Administrationsumfanges von Mobile Admin partizipieren zu können, sollte jeweils eine Maintenance für 20% des Verkaufspreises pro Jahr im Budget eingeplant werden. Eine 14-tägige Testversion ist direkt bei Rove über www.roveit.com erhältlich.

Ein spannendes neues Jahr!

Lotus Notes/Eclipse auf dem BlackBerry

Freitag, 28. Mai 2010

Seit dem 24. Mai ist er nun „offiziell“: Der Citrix Receiver für BlackBerries steht in der Version 1.0 zum Download bereit.

Ich bin von der Einsatztauglichkeit trotz winzigem Smartphone-Bildschirm recht beeindruckt. Selbst Schwergewichte wie Lotus Notes 8.5.1 im Standard Modus (Eclipse-Basis!) lassen sich tatsächlich von unterwegs manövrieren.

Neben der obligatorischen Zoom-Möglichkeit (folgende Abb. stammt 1:1 von einem Blackberry Bold 9700, Optionsmenü aktiviert) navigiert man den Bildschirmausschnitt mittels „Cursor Mode“ (Ausschnitt folgt dem Cursor), „Pan Mode“ (schnelle Ausschnittsauswahl) und „Scroll Mode“ (scrollen in vertikalen Listen, Bildschirmausschnitt bleibt daher stehen).

(mehr …)

BlackBerry Mail-Zustellung prüfen

Freitag, 28. Mai 2010

Am Wegesrand gefunden: Jeder BES-Admin kennt sicherlich das Makro <Confirm>, das in der Betreffzeile an einen BlackBerry-Benutzer plaziert, eine autom. Zustellbestätigung generiert. Damit läßt sich der komplette Mail-Zustellungsweg vorzüglich mit wenig Mitteln gezielt prüfen. Leider verbleibt damit auch eine „Test-Mail“ im Posteingang des Angeschriebenen. Ist dies nicht gewünscht, hilft die Angabe eines weiteren Makrobefehls weiter:

<$RemoveOnDelivery,Confirm>

(Getestet unter BES 5.0.1MR1, Domino 8.5.1FP2, BB OS 4.6/5.0)

BES5 für IBM Lotus Domino – Test in der LANline erschienen

Donnerstag, 29. April 2010

Koordinaten: LANline Ausgabe Mai 2010, Schwerpunkt „Messaging und Collaboration“, Seite 46-49 bzw. gleich online zu lesen

Weiterführende Quellen zum Artikel:

LANline Test (November 2006): Blackberry Enterprise Server für Lotus Domino – Push-Mail für mobile Notes-Benutzer

Anmerkungen und Ergänzungen zum Beitrag …

(mehr …)

Warum Anwender das iPhone lieben und die IT den BlackBerry schätzt

Dienstag, 23. März 2010

Ja, ich mag mein iPhone. Abends auf dem Sofa durchstöbere ich meine bevorzugten Internet-Angebote nach interessanten Neuigkeiten, prüfe das Fernsehprogramm auf relevante Angebote oder wähle eine entspannende Hintergrundmusik aus der iTunes-Mediathek auf unserem iMac-Fernseher. (mehr …)

Private Adressen auf dem Firmen-BlackBerry – so geht’s

Montag, 22. März 2010

Das Synchronisieren der persönlichen Kontakte z.B. aus Lotus Notes mit dem BlackBerry ist im Unternehmensumfeld – sprich unter Einsatz eines BlackBerry Enterprise Servers – schon eine feine Sache. Kaum auf dem PC oder unterwegs mit dem BlackBerry erfaßt, schon stehen die Kontaktinformationen in allen Arbeitssituationen zur Verfügung und fließen zudem automatisch in die Datensicherung des Domino-Servers ein. Im iTlab treiben wir diesen Adressaustausch sogar auf die Spitze: Parallel zu Notes-Client und BlackBerry wird auch das iPhone über IBM Lotus Traveler in die fliegende Adressynchronisation einbezogen. Egal auf welchem Gerät der Kontakt erfasst oder verändert wird – die aktuelle Fassung ist kurze Zeit später auf allen Geräten verfügbar.

(mehr …)