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Sicherheitslücke in BlackBerry 10 Balance aufgetaucht

Montag, 4. März 2013

BlackBerry sieht Sicherheit als Kernstück seiner neuen Firmenlösung BlackBerry Enterprise Service 10. Ausgerechnet in dieser Paradedisziplin trat bei unserem aktuellen Produkttest für die Zeitschrift LANline eine erste Lücke zu Tage.

Mit „BlackBerry Balance“ soll das Gespann aus BlackBerry 10 Endgerät und „BlackBerry Device Service“, einer Komponente von BES 10, die sichere Trennung von Arbeitsdaten („Work Space“) und Privatbereich („Personal Space“) gelingen. Dazu gehört insbesondere, dass keine sensiblen Daten aus dem Work Space unkontrolliert das Firmennetz verlassen. Unglücklicherweise wählten die Entwickler die Voreinstellung, dass der Zugriff auf die Cloud-Speicherdienste „Box“ und „Dropbox“ aus beiden Bereichen des Geräts möglich ist.

Diese beiden Apps dürften laut aktiver Policy im Work Space eigentlich nicht auftauchen.

Diese beiden Apps dürften laut aktiver Policy im Work Space eigentlich nicht auftauchen.

„Kein Problem“ denkt sich der BlackBerry-Administrator in sensibleren Firmenumgebungen. Dafür gibt es doch eine zentral Richtlinie „Cloud Storage Access from Work Space = Disallow“, um den Cloud-Zugriff auf Privates zu beschränken. In unserem Praxistest zeigte sich aber leider, dass eine nachträgliche Aktivierung der Richtlinie nicht greift. Diese muss bereits mit der ersten Geräteaktivierung angewendet werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Sicher ist anders. Kein guter Start für eines der beiden frisch gekürten „Merkel-Phones 2.0„, die künftig Geheimnisträger in Ministerien und Bundesbehörden verwenden sollen.

Der Fehler konnte bereits von BlackBerry reproduziert werden und wurde an das Security Team weitergeleitet.

BlackBerry 10 – Back in Business

Freitag, 1. März 2013

Meine letzten zwei Wochen unterwegs verbrachte ich in Begleitung mit dem neuen BlackBerry Z10.

blackberry-z10-weiss

In Kombination mit dem BlackBerry Device Service, einer Komponenten von BES10, schafft die Lösung eine vielversprechende, sichere Trennung zwischen Arbeits- („Work Space“) und Privatwelt („Personal Space“), der „BlackBerry Balance„. Unabhängig von der technischen Basis (zu der es demnächst hier und in der LANline mehr aus meinem Lab zu lesen gibt) will BlackBerry auch monetär seinen Kunden den Aufstieg in die neue Enterprise Welt „10“ schmackhaft machen.

Bestehende CALs zum Vorgänger BES5 lassen sich ohne Zusatzkosten 1:1 umwandeln. Eine zusätzliche Serverlizenz ist nicht mehr erforderlich.

Zumindest bei Vodafone wird für den geschäftlichen BB10-Einsatz kein Zusatztarif mehr Voraussetzung sein. Da sich ein Z10 wie ein BlackBerry PlayBook ohne eingesetzte SIM-Karte via WiFi am BDS aktivieren lässt, ist davon auszugehen, dass dies wohl auch für andere Mobilfunkprovider gelten wird.

Eine begrüßenswerte Entwicklung.

Update 19.3.2013: Der Zugriff vom Z10 auf Intranet-Ressourcen via „BES10″ funktionieren auch mit T-Mobile SIM ohne BlackBerry Option …

Appcelerator will BlackBerry 10 mit Titanium unterstützen

Mittwoch, 2. Mai 2012

Während RIMs neuer CEO Thorsten Heins gestern auf der BlackBerry World erste Entwicklergeräte für das kommende BlackBerry 10 angekündigte, kommt der eigentlich spannendere Ausblick von ganz anderer Seite.  Appcelerator will den Plattform-Support seiner vielversprechenden Entwicklungsumgebung Titanium Studio für Cross-Platform-Apps um BlackBerry 10 erweitern.

Die seit gestern verfügbaren „Alpha“-Entwicklergeräte entsprechen noch nicht den künftigen BlackBerry 10 Geräten. Ist das Fehlen einer HW-Tastatur dennoch als Signal zu verstehen? Entwickler können auch mittels Simulator auf VMware-Basis erste Gehversuche in der neuen BlackBerry-Smartphone-Welt unternehmen. Leider beinhaltet der Simulator (hier einmontiert) bisher noch keine der auf der BlackBerry World vorgestellten Features wie dem Touch-Keyboard mit neuartigen Gesten.

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BlackBerry Mobile Fusion – Lizensierungsausblick

Mittwoch, 25. April 2012

Anfang April hat RIM die Verfügbarkeit seiner neuen Lösung „BlackBerry Mobile Fusion“ zum vereinheitlichten Mobile Device Management von aktuellen und künftigen BlackBerries, BlackBerry PlayBooks, sowie Endgeräten unter Apple iOS und Google Android angekündigt. In der Pressemitteilung heisst es zum Thema Lizensierung:

„Die BlackBerry Mobile Fusion Software steht zum kostenlosen Download zur Verfügung und wird nach der Anzahl der administrierten Geräte berechnet. Client Access Licenses (CALs) beginnen bei $99  pro Nutzer oder $4 pro Nutzer im Monat (jährlich abgerechnet); Mengenrabatte sind ebenfalls erhältlich.“

Das Thema Software-Lizensierung wird insbesondere auch für aktuelle RIM-Kunden interessant. (mehr …)

WES2010 – darauf muss ich wohl weiterhin warten…

Donnerstag, 29. April 2010

Bis heute fand in Orlando wieder RIMs „Hausmesse“, das „Wireless Enterprise Symposium“ statt.

Mein bisheriges Zwischenfazit aus ferner Beobachtung: Neue innovative Impulse für den Smartphone-Einsatz im Unternehmen waren von den Kanadiern dieses Jahr kaum zu erkennen – man fordert weiterhin Geduld von seinen Anwendern. Dies ist umso erstaunlicher für eine Zeit, wo doch auch andere erfolgreiche Hersteller ernsthaftere Ansätze erkennen lassen, verstärkt Fuß im BlackBerry-Revier zu fassen. Apple arbeitet beispielsweisean am SDK 4 (derzeit noch Beta), das dem iPhone weitere „Enterprise“-Features wie App-Distribution im Unternehmen und zentrales Management beibringen soll… (mehr …)

Produktzusammenspiel IBM / RIM (BlackBerry)

Montag, 22. März 2010

Nützliche Veröffentlichung zum Thema von RIM selbst.

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