Alfresco 4 Share „rockt“

Nachdem ich nun schon einige Lösungen für die Projektzusammenarbeit verteilter Parteien in der Praxis kennengelernt habe, bin ich von dieser Open-Source Lösung bisher am meisten beeindruckt:

Besonders schick ist dank der Unterstützung von CMIS auch die Verfügbarkeit einer ganzen Reihe von Apps für den mobilen Zugriff auf Projektdateiablagen unter iOS (Alfresco Mobile / CMIS Navigator / FreshDocs) und Android (CMIS Navigator / Alf Mobile / CMIS Browser / FreshDocs).


Alfresco Share“  ist eine Standardkomponente von Alfresco ECM, die mit wenigen Mausklicks einen Projekt-Site mit Dokumentenbibliothek (inkl. Versionierung, Check-In/Check-Out und SharePoint-Protokoll zur Online-Bearbeitung von Office-Dokumenten), Wiki, Blog, Kalender, Kontaktlisten und Volltextsuche bereitstellt. Die Web-Oberfläche schlägt sich auch ganz gut auf iPad, Samsung Tab 10.1N und BlackBerry PlayBook, wenn auch keine spezielle mobile Anpassung vorliegt. Android und BlackBerry Tablets zeigen durch ihre Flash-Unterstützung sogar die integrierte Dokumentenvorschau auf Office- und PDF-Dokumente an. Der Zugriff auf die Dokumentenbibliotheken öffnet sich für eine Vielzahl von Clients über die unterstützten Standardprotokolle CMIS, CIFS (direkte Einbindung in Windows Explorer und MacOS Finder), WebDav (inkl. SharePoint-Protokollerweiterungen), IMAP4/POP3 und FTP.

Einen tiefergehenden Einblick vermittelt das Alfresco Wiki. Alle wesentlichen Funktionen beherrscht bereits die lizenzkostenfreie Community Edition von Alfresco. Wer keinen eigenen Alfresco-Server (für Windows, Linux und MacOS verfügbar) betreiben möchte, kann alternativ auch auf ein Cloud-Angebot zurückgreifen. Fehlt ein besonderes Feature in der Alfresco-Lösung, findet sich dies oftmals auch im zunehmenden Angebot an Add-Ons wieder.

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